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Liebe Leser*innen,
nicht jede Kündigung passiert offiziell und schriftlich: Kein Antrieb, Desinteresse, Augen zu und durch – das können Anzeichen für eine innere Kündigung sein. Ganze 13 Prozent der Beschäftigten haben sich laut Gallup innerlich von ihrem Betrieb verabschiedet. Gerade für KMU ist das eine Herausforderung: Wenn die Motivation schwindet, fehlen Leistungen und Ideen, oft gerät das ganze Team unter Druck, das kostet richtig Geld.

Aber eine innere Kündigung wächst langsam, etwa durch mangelnde Wertschätzung, schlechte Führung oder fehlendes Vertrauen. Die Gegenmittel? Oft überraschend einfach: den Beschäftigten eine Perspektive bieten, in eine gute Arbeitsbeziehung investieren, ehrliche Wertschätzung zeigen. So motivieren und binden Sie Ihre Mitarbeitenden.

Wie das im Alltag konkret aussieht, darüber spricht INQA-Botschafterin Nina Straßner (SAP) morgen (20. Mai) in unserer nächsten Digitalen Mittagspause. Seien Sie dabei, nehmen Sie Input für Ihren Betrieb mit und stellen Sie Ihre Fragen. Wir freuen uns auf Sie!

Vorab ein Blick in die Praxis: Wie wirksam schon kleine Veränderungen sein können, zeigt ein Beispiel aus der Berliner Clubszene. Regelmäßige Teammeetings, optimierte Schichtpläne und Pausenräume haben dort die psychische Gesundheit und Bindung der Mitarbeitenden spürbar verbessert.

Fachkräftebindung ist auch eines von vielen Themen bei den INQA-Aktionswochen 2026. Schauen Sie doch mal, welche Veranstaltungen dazu in Ihrer Region angeboten werden.

Herzliche Grüße
Ihr INQA-Team

INQA-Botschafterin Nina Straßner:

„Vor dem Widerstand kommt meist der Rückzug und die Menschen funktionieren nur noch im Minimum. Das wird leicht als „gerade viel los“ misinterpretiert. Sobald sich jemand „verändert“ sollte man mit Neugier reagieren. Ein ehrliches, interessiertes Gespräch auf Augenhöhe wirkt oft stärker als jede Motivationsmaßnahme.“ 

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