viele Unternehmen hoffen, dass Krisen von selbst vorübergehen. Resiliente Betriebe verlassen sich nicht darauf – sie schaffen heute die Voraussetzungen, um morgen handlungsfähig zu bleiben. In Zeiten von Kriegen, Fachkräfteengpässen, Kostendruck und digitalem Wandel wird Widerstandsfähigkeit zur zentralen Zukunftskompetenz: Es ist die Fähigkeit, Störungen abzufedern und gestärkt aus Veränderungen hervorzugehen.
Wie das konkret gelingt, zeigt unsere neueste INQA-Publikation „Der starke Betrieb: Was Unternehmen widerstandsfähig macht“. Sie sammelt die Erfahrungen aus unseren INQA-Experimentierräumen, vom Handwerk über Pflege bis zum Verkehrsunternehmen. Dazu gibt es kostenlose Werkzeuge und Angebote direkt aus der Praxis für die Praxis: Resilienz-Kurzchecks, Leitfäden, Checklisten und Online-Tools.
Dabei wird eines deutlich: Resilienz entsteht mit den Beschäftigten, nicht für sie. Der INQA-Experimentierraum „Pflege:Zeit“ entwickelte flexible Arbeitszeitmodelle, die Mitarbeitende entlasten und Personalausfälle besser auffangen. „New Work for Key Workers“ zeigt, dass neue Arbeitsformen selbst in systemrelevanten Bereichen funktionieren – wenn das Team einbezogen wird.
Und der Einstieg ist einfacher als gedacht: Fehler als Lernchance begreifen, das Team auch in schwierigen Zeiten offen informieren und Beschäftigte aktiv beteiligen. Denn Resilienz ist kein Zustand, den man erreicht – sie ist eine Haltung, die man lebt.
Herzliche Grüße
Ihr INQA-Team