ob Strand, Berge oder Balkonien – Urlaub tut gut. Er bringt neue Energie, frische Perspektiven und das Gefühl, endlich einmal durchgeatmet zu haben: Wer gerade aus dem Urlaub zurückkehrt, bringt wertvolle Ressourcen mit in den Arbeitsalltag.
Doch wie lässt sich diese Erholung bewahren, wenn der erste Arbeitstag mit vollen Postfächern und Terminkalendern lockt? Das sogenannte Post-Holiday-Syndrom ist kein bloßes Gefühl, sondern ein wissenschaftlich belegtes Phänomen.
Studien zeigen: Bereits nach ein bis zwei Wochen ist das Urlaubsgefühl häufig nicht mehr messbar.
Aber es gibt durchaus wirksame Strategien, die den Effekt verlängern – sowohl für Beschäftigte als auch für Führungskräfte. Gerade Letztere spielen eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, ihren Teams einen sanften Wiedereinstieg zu ermöglichen: durch realistische Erwartungen in der ersten Woche, durch bewusst gesetzte Pufferzeiten und eine Kultur, die Erholung auch im Alltag wertschätzt.
Wir haben Dr. Johannes Wendsche, Arbeitspsychologe bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), gefragt, wie Führungskräfte das konkret umsetzen können. Einer seiner Tipps: Verzichten Sie als Führungskraft bewusst darauf, sonntags E-Mails zu verschicken – so schaffen Sie eine Arbeitskultur, in der klare Grenzen selbstverständlich sind. Das ganze Interview lesen Sie hier.
Wir wünschen Ihnen einen gelungenen Start in den Spätsommer und eine möglichst langanhaltende Erholung nach dem Urlaub!
Ihr INQA-Team