„Das muss vor Weihnachten fertig werden!“ – kommt Ihnen dieser Satz bekannt vor? In den letzten Monaten des Jahres zieht das Tempo spürbar an. So steht in vielen Betrieben der Jahresabschluss an, in Handel, Logistik oder Gastronomie startet das saisonale Hochgeschäft und die Erkältungswelle reißt gleichzeitig Personallücken: Willkommen im Jahresendspurt!
Doch Dauerstress ist kein unvermeidbares Schicksal. Oft sind es gar nicht die Aufgaben, die überfordern, sondern die Rahmenbedingungen. Und diese können Führungskräfte klug gestalten – zum Beispiel, indem sie Arbeitsabläufe optimieren, Entscheidungsspielräume erweitern, Wertschätzung zeigen, aber eben auch selbst eine bewusste Pausenkultur vorleben. Praktische Tipps finden Sie in unserer Handlungshilfe für Führungskräfte „Kein Stress mit dem Stress“.
Vor allem aber gilt: Beschäftigte müssen Belastungen offen ansprechen können. Ein kurzer Draht zur Führungskraft verhindert, dass Mitarbeitende Engpässe auffangen, bis die Erschöpfung greift. Bauen Sie diesen Draht auf, machen Sie sich sichtbar als Führungskraft, suchen Sie das Gespräch, kommunizieren Sie offen und transparent, erkennen Sie Belastungen – auch Ihre eigenen. All diese Maßnahmen sind weit mehr als kurzfristige Anti-Stress-Tipps – sie sind die gelebten Bausteine einer gesunden Unternehmenskultur.
Wie Betriebe eine solche Kultur im Alltag etablieren können, zeigt das Praxisbeispiel der AVG Köln mbH. Das Kölner Entsorgungsunternehmen hat sein Leitbild erneuert und durch feste Maßnahmen verankert: von flexiblen Arbeitszeiten über transparente Informationsflüsse bis hin zu einer eigenen Gesundheitsbeauftragten. Das trägt das Team auch durch arbeitsintensive Spitzenzeiten.
Kommen Sie gut durch das vierte Quartal!
Ihr INQA-Team